Kinderhospizarbeit

Die Diagnose, dass ein Kind lebensverkürzend erkrankt ist, ist für alle Familienmitglieder ein schwerer Schock. Alles Bisherige und Künftige wird in Frage gestellt. Eltern und Geschwister müssen sich damit auseinandersetzten, ein schwerstkrankes Geschwisterkind zu haben. Die Konfrontation mit dem Sterben und Tod ist für alle Familienangehörige ein schwerer Weg. Es steht eine Zeit des langen Abschieds bevor.

Die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter in der ambulanten und stationären Hospizarbeit begleiten die kleinen Patienten und ihre Angehörigen von der Diagnose bis über den Tod hinaus. Für die erkrankten Kinder heißt dies, für alle Fragen da zu sein, die Lebensqualität auf allen Sinnes- und Wahrnehmungsebenen zu unterstützten und so viel Lachen wie möglich in den Alltag zu bringen. Für Eltern und Geschwister stehen die Mitarbeiter ebenfalls für Gespräche und Angebote bereit. Des Weitern werden die Familien im Alltag entlastet. Für diese Aufgaben werden die Mitarbeiter besonders geschult.

In Sachsen gibt es 7 Ambulante Kinderhospizdienste und ein stationäres Kinderhospiz in Markleeberg.

Versorgungsgebiete der Ambulanten Kinderhospizarbeit:

Kinderhospiz-in-Sachsen

Erklärfilm: Das kann Hospizarbeit