Stationäre Palliativversorgung

Palliativstationen sind eigenständige, an ein Krankenhaus angebundene oder integrierte Stationen. Sie verfügen in der Regel über 8 bis 12 Einzelzimmer, die in der Gestaltung einen wohnlichen Charakter aufweisen und sich vom herkömmlichen Krankenhausbetrieb unter anderem auch durch eine ruhige Atmosphäre abheben.

Die Patienten werden durch ein multiprofessionelles Team versorgt. Auf eine Palliativstation werden Patienten aufgenommen, die an einer weitfortgeschrittenen unheilbaren Erkrankung leiden und bei denen schwere Symptome (z.B. Schmerzen, Luftnot, Übelkeit) eine stationäre Aufnahme erfordern.

Das Ziel ist es, den Patienten bei ausreichender Symptomlinderung wieder nach Hause zu entlassen. Die Anmeldung auf eine Palliativstation kann durch den Patienten, Angehörige, Pflegedienste, niedergelassene Ärzte, Pflegeheime oder Mitarbeiter der Kliniken erfolgen. Notwendig ist eine ärztliche Einweisung.

Der Aufenthalt auf einer Palliativstation ist meist zeitlich begrenzt und wird von den Krankenkassen getragen.

In Sachsen gibt es derzeit 30 Palliativstationen.