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“Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland” heute in Sachsen unterzeichnet

verfasst am: 2. November 2016

image-02-11-16-12-49PRESSEMITTEILUNG

Sächsische Sozialministerin unterzeichnete Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland

Im Beisein von Vertreterinnen und Vertretern mehrerer Landtagsfraktionen unterzeichnete Barbara Klepsch heute die »Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland«.

»Mir ist es wichtig, Sterben und Trauer als Teil des Lebens zu begreifen. Dies muss noch stärker im gesellschaftlichen Bewusstsein verankert werden. Unser Ziel ist es, allen Menschen ihren individuellen Bedürfnissen entsprechend einen gerechten Zugang zu einer würdevollen Begleitung und Versorgung am Lebensende zu ermöglichen«, betonte Sozialministerin Barbara Klepsch.

Die Charta wurde bisher von mehr als 17.000 Institutionen und Einzelpersönlichkeiten unterzeichnet. Sie alle setzen damit ein Signal für mehr Wertschätzung von Hospizarbeit und Palliativmedizin am Lebensende.

Der Freistaat Sachsen ist im Bereich der Hospiz- und Palliativversorgung bereits gut aufgestellt. Sachsenweit gibt es neben den 30 Palliativstationen der Krankenhäuser und den 8 stationären Hospizen auch 53 ambulante Hospizdienste mit fast 2.000 ehrenamtlichen Hospizhelfenden sowie 16 Leistungsanbieter für die »Spezialisierte ambulante Palliativversorgung«.
Zudem ist der Freistaat Sachsen seit Jahren bundesweit führend bei der Landesförderung für ambulante Hospizdienste.

Herausgeber: Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz

image-02-11-16-12-49-1Pressemitteilung: Simone Lang, Sprecherin für Seniorenpolitik der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag , zur Unterzeichnung der „Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland“

Lang: Hospiz- und Palliativversorgung weiterentwickeln „Sachsen ist der ‚Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland‘  beigetreten. Damit ist ein wichtiger Schritt getan“, erklärte Simone Lang.

„Für uns als SPD ist diese Charta eine bedeutende Richtschnur für weitere Entscheidungen bei der notwendigen Weiterentwicklung der Hospiz- und Palliativversorgung, für die wir uns seit Jahren kontinuierlich engagieren.“

„Wir alle haben eine gemeinsame besondere Verantwortung nicht nur für den Beginn eines Lebens, sondern auch für das Ende. Wichtig ist eine menschenwürdige Begleitung und Versorgung am Lebensende für alle Menschen, und das entsprechend ihren individuellen Bedürfnissen“, so Simone Lang, die auch Mitglied der Enquete-Kommission Pflege ist.

Mit der Unterzeichnung der Charta werde die Hospiz- und Palliativarbeit mehr in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gerückt. Die Abgeordnete würdigte in diesem Zusammenhang auch die Arbeit der vielen Ehrenamtlichen, die Schwerstkranken, Sterbenden und deren Angehörigen zur Seite stehen. „Ihr Einsatz ist unverzichtbar.“

Hintergrund:

Die Charta: Die „Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland“ formuliert fünf Leitsätze, um die Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland zu verbessern. Dabei soll immer der betroffene Mensch im Mittelpunkt stehen.Inzwischen haben 1.457 Organisationen und Institutionen sowie 15.795 Einzelpersonen die Charta unterzeichnet. Sachsen ist das letzte Bundesland, in dem ein offizielles Regierungsorgan die Charta unterzeichnet.

Antrag Koalitionsfraktionen: Die Koalitionsfraktionen haben Mitte dieses Jahres einen Antrag verabschiedet, mit dem die Hospiz- und Palliativarbeit in Sachsen gestärkt werden soll. Dazu gehört auch, die Charta zu unterzeichnen.

Petra Strutz Pressesprecherin

SPD Fraktion im Sächsischen Landtag